Und weiter geht’s…

Und weiter füllt sich mein Lebenslauf. Alles andere wäre ja auch tragisch gewesen. Die nächsten Tage dann Vertragsunterzeichnung und Arbeitsbeginn bei der Hays AG in ihrer Hauptniederlassung in Mannheim. Nicht vermittelt, nein, sondern in der internen Entwicklung vor Ort. Erst einmal befristet, aber die Chancen auf Verlängerung/Festanstellung scheinen nicht so schlecht zu sein. Das Team scheint auf jeden Fall sehr nett zu sein, und auch in den Online-Rezensionen gibt es nichts über Hays in Mannheim auszusetzen. Top Leute, das Arbeitsumfeld – hätte nie gedacht, dass ich das mal sage – auf jeden Fall besser als bei der Telekom, die PCs mehr als doppelt so gut. Auf jeden Fall ein sehr interessanter und spannender Job, der da auf mich wartet. Auf geht’s in einen neuen Lebensabschnitt!

Einstieg in MVC (Model-View-Controller)

Wenn man bisher nicht mit MVC gearbeitet hat, scheint es wie böhmische Dörfer zu sein, aber so schwer ist der Einstieg gar nicht. Eine kleine Einführung:

Als erstes braucht man eine Reihenfolge für den Programmablauf. Diese ist meist (wie der Name schon sagt):

  1. Model
  2. View
  3. Controller

Model, das ist die Datenbank. Also zunächst einmal muss die Datenbankstruktur komplett fertig auf dem Datenbankserver sein.

View ist der sichtbare Teil der Website, also das Frontend, meistens pures HTML und CSS (ich würde hier auch JavaScript dazu zählen).

Controller ist schließlich sämtliches PHP oder was auch immer, was im Hintergrund auf dem Server für die Funktionalität sorgt. Damit verbindet man quasi die Datenbank mit dem Frontend, oder anders ausgedrückt, man stellt die Inhalte der Datenbank für den Nutzer lesbar dar.

Lässt man einen der 3 Bestandteile weg, funktioniert nichts mehr. Sicher, einfache Webapplikationen funktionieren ohne Datenbank, aber selbst um Daten persistent zu halten, wie Canvas Fingerprints (“unlöschbare Cookies”) oder Statistiken/Besucherzähler, braucht man schon ein Model. Das muss keine Datenbank sein, kann auch einfach eine Textdateibasierte Speicherung sein, oder JSON, aber früher oder später erweist sich eine Datenbank als am sinnvollsten.

Ich hoffe, hiermit konnte ich ein bisschen Klarheit über die Grundlagen von MVC schaffen. Wie seid ihr so in das Thema eingestiegen?

Generelle Lebenseinstellung

Sicher, im Leben macht man viele Phasen durch. Im Idealfall ist eine davon ein Studium oder eine Ausbildung. Das ist eine Zeit, in der man sich gewiss sein kann, dass man wenn nichts dazwischen kommt, nach 3 Jahren o.ä. eine qualifizierte Fachkraft oder eine Akademiker ist.

Das führt zu der Schlussfolgerung, dass man in einer Ausbildung oder in einem Studium viel hinnimmt, was man sonst nicht hinnehmen würde, da gewiss ist, dass diese Phase bald vorbei ist. Nicht, dass es schlechte Arbeitsatmosphäre sein muss, die man da hinnimmt, aber beispielsweise die Work-Life-Balance kann in der Ausbildung schon einmal leiden. Aber spätestens nach der Ausbildung sollte man sich Gedanken darüber machen, wie man die Work-Life-Balance optimieren kann.

Selbst wenn der darauf folgende Job (unter Umständen) nur auf ein halbes Jahr befristet ist, ist es doch eine Phase, die den Rest des Lebens einläutet. Von 20 bis 67, also fast 50 Jahre lang wird man arbeiten. Doppelt so lang wie man bisher lebt. Das ist mal ein Wort. Und diese Zeit sollte keine Qual sein, sondern so angenehm wie möglich. Sicher, ich gehöre zur Generation Y, d.h. wir haben etwas andere Ansprüche an eine gelungene Work-Life-Balance als frühere Generationen. Aber wie kriegt man es denn nun hin, dass man sich wohl fühlt, so außerhalb der täglichen Arbeit?

Sicher, die Arbeit muss Spaß machen. Sonst quält man sich auch abends noch mit den Gedanken und ist schnell überfordert. Aber wenn diese Grundvoraussetzung gegeben ist, gilt es zu überlegen, wie man seine Freizeit gestaltet. Es gibt viele mögliche Vorlagen für eine erfolgreiche Work-Life-Balance, wie sie beispielsweise Prominente oder Reiche praktizieren. Aber ist es das wirklich, was der kleine (qualifizierte) Arbeitnehmer für sich will? Ja, das kann es sein. Beispielsweise habe ich mir einenTeil meiner Abendgestaltung bei Winston Churchill abgeschaut. Meinen Start in den Tag bzw. das Ende meines Wochenendes habe ich mir bei so vielen erfolgreichen Personen abgeschaut.

In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit Dingen, die mit meinem Job zu tun haben, aber nicht zu 100% deckungsgleich sind, beispielsweise wenn ich im Job mit Microsoft-Technologien zu tun habe, kümmere ich mich zuhause vorwiegend um OpenSource-Technologien. Und natürlich noch viele andere Dinge, die nichts mit dem Job zu tun haben, wie Aktienhandel, Lektüre, Hardware, Heimautomatisierung, … Da gibt es viel, was man tun kann.

Abschließend lässt sich das Fazit ziehen: Ausbildung schön und gut, aber danach muss sich was ändern. Man hat mehr Geld zur Verfügung (das man vernünftigerweise größtenteils sparen sollte), was einem mehr Freiheit gibt und neue Möglichkeiten schafft. Man mag evtl. im Arbeitsleben weniger Freiheiten haben, was man über Überstundenausgleich kompensieren kann. Also alles in allem eine sehr ausgeglichene Work-Life-Balance, die sich da auftut.

Ausbildung vollendet!

Also so richtig glauben kann ich es dann doch nicht, 3 Jahre sind schon wieder rum. Es war eine schöne Zeit, teilweise eine stressige Zeit, aber das gehört im Berufsleben eben einfach dazu. Die Ausbildung bei der Deutschen Telekom AG ist schon sehr gut organisiert und vermittelt ihren Azubis wirklich viel, was im späteren Berufsleben hilfreich sein kann. Ja, ich habe es vollbracht. Wie ich fand, mit sehr einfachen Abschlussprüfungen. Sowohl die schulische als auch die mündliche Prüfung hatte ich mir sehr viel schwerer vorgestellt, als sie wirklich waren. Deshalb bin ich auch erleichtert und froh, dass mir der Weg so gut geebnet wurde. Wahrscheinlich ist das mit ein Grund, dass ich es kaum fassen kann, dass ich die Ausbildung seit gestern, Dienstag, den 22.07.2014, beendet habe. Nun geht es auf ins Berufsleben als fertig ausgebildeter Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung!

2014-07-23 11.02.29

Liebe ist…

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… wenn man sich blind versteht … wenn man Leid auf sich nehmen würde … wenn man gegenseitig Sätze vervollständigt … wenn man sich zusammen wohlfühlt, egal wo … zu wissen, dass man für den anderen perfekt ist … wenn Fehler verziehen werden … wenn man sich vermisst … wenn man sich nacheinander sehnt … wenn man stolz ist sagen zu können, dass man zusammen gehört …

Alleine sein

Wenn man alleine ist, merkt man erst, was man an lieben Personen mehr schätzen sollte. Nicht nur nehmen, sondern auch geben. Nicht nur genießen, sondern auch verwöhnen. Nicht nur akzeptieren, sondern auch vorschlagen. Um die gemeinsame Zeit so lange wie möglich und so gut wie möglich voll auszukosten. Jede Minute die man hat wertschätzen und glücklich sein, dass es so ist wie es ist. Natürlich auch hoffen, dass es noch sehr lange so bleibt. Oder noch besser wird.